Blue Flower

Palästinensischer Kulturverein in der Schweiz

 

Einladung zum Herbstfest

 

Am Samstag 1. November 2014

 

 

 

Juchstrasse 15

 

8604 Hegnau-Volketswil

 

Restaurant und Saal im Erdgeschoss Moschee Volketswil

 

Eingang vom grossen Parkplatz

 

 

 

Es freut uns, Sie zu diesem Anlass einzuladen. Wir nehmen Rücksicht auf die schmerzlichen Ereignisse in Gaza in diesem Sommer und gestalten unser Programm entsprechend in Teilnahme am Schicksal der vielen Opfer wovon Hunderte von Kindern sind.

 

Das 25-jährige Jubiläum der Gründung des Vereins findet im Frühlingsfest 2015 statt.

 

Bitte beachten Sie die obige Adresse des Anlasses in Abweichung von den anderen Jahren. Wir haben einen Ort gewählt mit Restaurant und Saal am gleichen Ort. Wir brauchen keine Speisen mitzubringen, da alles vom Restaurant zu einem einheitlichen Preis bereit gestellt wird. Auch entfällt das Aufräumen. Der grosse Parkplatz bietet bequemen Zugang zum Restaurant.  

 

 

 

Von 18 bis 19 Uhr Eintreffen der Gäste

 

Eröffnung um 19 Uhr , Hymne "Mawtini", Wort vom Vereinspräsident Dr.Hayek

 

Dabka Gruppe

 

Nachtessen nach 20 Uhr

 

Bestätigung des Vorstandes in neuer Zusammensetzung

 

Kulturelles und Kinder Programm

 

 

 

Der Preis für das komplette Menü beträgt für Erwachsene CHF 20 pro Person und für Kinder 7-12 Jahren CHF 10 pro Person.

 

 

 

Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme und freuen uns auf Sie

 

 

 

Mit freundlichen Grüssen

 

Der Vorstand

 

This webpage is a forum where members from the Palestinian community in Switzerland can meet each others in a social and cultural atmosphere in order to maintain a link with their origins and to strengthen their identity as Palestinians. It is a platform to express their opinions freely in a constructive and responsible way, in harmony and democracy within a non-conflictual atmosphere.

The community is before the individual, and the individual is the building block for the group. A strong individual means a strong group, and a strong community is the power of each individual.

Dr. Hayek

 

GAZA DEMO BERN SCHÜTZENMATTE SAMSTAG 23.8.2014

 

DEMO-REDE DR HAYEK

 

 

 

 

 

Zu Hundertentausenden und in allen Städten der Welt in Europa, Lateinamerika, USA und Russland gingen die Menschen auf die Strasse um für Gaza zu demonstrieren gegen die beispiellose Tötung der Zivilbevölkerung und Zerstörung, welche seit Beginn am 7. Juli in rascher Folge brutal eskalierte von anfänglich Dutzenden von Toten bis heute 2100 , wovon mehr als 500 Kinder und Säuglinge sowie mehr als 10 Tausend Verletzte  und Tausenden von zerstörten Häusern, Spitälern, Feldern und Gebetshäusern.

 

 

 

Israel zog mehr als 80 Tausend Soldaten zusammen und warf mehr als 1500 Tonnen Bomben auf Gaza. Das Massaker von Shujaija ist in seinem Ausmass der Zerstörung apokalyptisch. Die in Uno Schulen flüchtende Bevölkerung wurde selbst dort verfolgt und bombardiert. Die UNO sprach vom Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

 

 

 

Wasser und Elektrizitätswerke wurden zerstört und der Bevölkerung die Existenzgrundlage beraubt.

 

 

 

Dies alles während die unbezwingbare Armee nur unbedeutende Avancen zu Lande realisieren konnte. Mit solchem Widerstand der Kämpfer hat sie nicht gerechnet.

 

 

 

Es blieb ihr nichts anders übrig als die Zivilbevölkerung stellvertretend zu bestrafen.

 

 

 

Die Rettungsmannschaften und die Ärzte in den Spitalern waren am Ende ihrer Kräfte und was sie sahen an Zerstümmelung war mehr als ein Auge ertragen konnte.

 

 

 

Ganze Familien wurden vernichtet und fast jede Familie hat Tote und Verluste an Haab und Gut zu beklagen, in einem Volk in einem am dichtesten besiedelten Gebiet der Erde, darbend und ächzend unter 7 Jahre dauernder Belagerung aus Land, Luft und See, so dass ihr nichts anders übrig blieb als sich unter der Erde zu retten.

 

 

 

Diese schreiende Ungerechtigkeit rief Helfern aus aller Welt auf den Plan. Sie kamen mit Schiffen und Konvois aus allen Herrenländern, um nur gestoppt und beschossen zu werden. Das türkische Schiff Navi Marmara ist noch in lebendiger Erinnerung. Gaza darf einfach nicht geholfen werden.

 

 

 

Und warum steht Gaza so im Mittelpunkt ? Diese war schon einmal ein Ziel der Zerstörung und Vernichtung im 2008 und 2009 mit der Operation Gegossenes Blei, gegen welche wir hier in Bern damals in Tausenden mit der ganzen Welt demonstrierten.  

 

 

 

Heute wiederholt sich die Geschichte in noch grösserem Ausmass.

 

 

 

Es hat mit der Geschichte des palästinensischen Volkes und seiner Vertreibung zu tun.

 

 

 

Man kann es wenden und drehen wie man will , Tatsache bleibt, dass der Palästinenser seine Vertreibung nicht akzeptiert. Seine Gegenwart ist seine Geschichte , welche auch die Geschichte der arabischen Welt in dieser Epoche formte und es auch heute noch tut.

 

 

 

Immer wieder wächst widerstand , weil das Gewissen nicht stirbt und von Generation zu Generation weiter gegeben wird.

 

 

 

Beseelt von Macht und Einfluss schreitet Israel in der Vertreibung und Enteignung fort. Es ist eine Flucht nach vorne auf dem beharrlichen zionistischen Weg ohne Rücksicht auf menschliche Opfer.

 

 

 

Was einmal mit der schleichenden Eroberung von Palästina vor bald 100 Jahren begonnen wurde muss fortgesetzt werden unbeachtet jeder Vernunft und mit der Irrglaube, dass man mit Kanonen alles durchsetzen und den Willen eines Vokes brechen kann.

 

 

 

Wie oft wurden die Palästinenser vertrieben und zerstreut, wie oft verloren sie ihre Existenzgrundlage , wie oft werden sie demütigt vor einer hohen Mauer und vor zahlreichen Checkpoints.. wie oft schauen sie zu, wie ihre Bäume entwurzelt und ihre Felder zerstört und enteignet werden..

 

 

 

wie oft werden sie daran gehindert in der Al Aqsa Moschee in Jerusalem zu beten und in ihre enteigneten Häuser zu gehen, und wie oft spüren sie tag täglich die Peitsche des Apartheid.

 

 

 

Also sie leisten Widerstand ! Sie harren aus, sie lagern in Zelten vor ihren zerstörten oder enteigneten Häusern, in Gaza sitzen sie auf den Trümmern und sagen trotzend wir würden unser Haus 10 Mal wieder aufbauen.

 

 

 

Sie wollen sich nicht mehr wieder vertreiben lassen. Sie wollen in Würde und Freiheit und ohne Besatzung und Apartheid leben . Sie wollen, dass ihr Rückkehrrecht in ihr Land Tatsache wird. Dazwischen stehen keine Grenzen von Zeit und Raum bis Gerechtigkeit herrscht.

 

 

 

Palästina ist und bleibt das Gewissen der arabischen Welt und im Herzen eines jeden Arabers, im Volk, bei den einfachen Leuten , in der Literatur, in der Dichtung, in der Musik , überall ist Widerstand.

 

 

 

Palästina hat eine gedankliche Revolution ausgelöst und Generationen geformt. Verschliessen wir die Augen nicht vor dem tiefgründigen Hintergrund eines lebendigen Volkes. Es ist eine kontinuierliche Geschichte und Gaza ist eine weitere Station. Es gärt immer wieder dieses Gefühl der Ungerechtigkeit und erhebt sich gegen die Ohnmacht und gegen die Unterdrückung. Es lässt sich nicht täuschen und schöpft immer wieder Kraft aus sich heraus. Es bezahlt den hohen Preis für die Gerechtigkeit und Freiheit, um Mnesch zu sein und Mensch zu bleiben.

 

 

 

Wir verneigen uns vor die Menschen in Gaza, welche diesen hohen Preis mit Leib und Seele bezahlen ,und zollen Ihnen Respekt, Mitgefühl und Unterstützung.

 

 

 

Danke Allen , die hierher gekommen sind um Gaza für diese Ideale beizustehen

 

Es lebe Gaza, es lebe Palästina

 

 

 

Veröffentlichung dieser Korrespondenz betreffend Gaza-Demo

FREITAG 18.07.2014

19-21 H

PARADEPLATZ

ZÜRICH

Wir hoffen auf rege Teilnahme

Freundliche Grüsse

Dr.Hayek

11.07.2014

 

RE: Medienmitteilung GSP‏

 

john hayek

 

 

 

 

 

23:26

 

 

 

An: Gesellschaft Schweiz-Palästina GSP

 

 

 

 

 

Lieber Daniel

 

Vielen Dank für die Initiative

 

Leider bin ich am 18.7. unterwegs in die Ferien zum Familienbesuch in Amman

 

 

 

Einmal mehr zeigt sich mit alller Deutlichkeit, dass die Wurzeln des Konflikts trotz allen sogenannten Friedensbemühungen und Friedensabkommen lebendig sind und alle Papiere nichts Wert sind solange die Rechte des Palästinensischen Volkes nicht anerkannt werden. Die Region ist seit fast einem Jahrhundert und seit der NAKBA ein Pulverfass, weil das Palästenensische Volk seine Vertreibung nicht akzeptiert. Seine Identität ist lebendig wie nie zuvor . Israel hat alles versucht diese Identität zu löschen begonnen mit dem Löschen des Namen Palästina aus der Landkarte , damit der Palästinenser haimatlos bleibt. Gaza steht als Symbol des Leidens aber auch der Tapferkeit und des erhobenen Hauptes, während viele in falsche und hinterhältige Friedensversprechungen eingelullt wurden. Israel kann noch soviele Operationen mit fantasievollen Namen gegen das Palästinensische Volk und andere Widerstandskräfte durchführen, sie kann aber immer weniger ausser Zerstörung damit ausrichten. Ihr militärischer Glanz wird immer blasser. Die gebetsmühlenartige Wiederholung des Satzes "Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung" oder im amerikanischen Busch-Obama Originalton "Israel has the right to defend itself" verliert an Überzeugungskraft , denn es wird den Menschen im Westen vor Augen vorgeführt, wo die wahren Gründe des Konflikts liegen und dass eine bedinguslose Unterstützung Israels  nicht der Weisheit letzter Schuss ist. Die BDS Bewegung gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung. Israelisch-zionistische Hybris und Leugnung erschrecken Niemanden mehr. Auch nicht die Mauer und die Checkpoints. Es sind alles Zeichen der Schwäche und der Selbstlüge der verstaubten zionistischen Idee , welche die Juden mit allen Mitteln nach Palästina brachte, um mit ihnen den Platz der vertriebenen Palästinenser zu füllen und die Wurzeln des am längsten dauernden Konflikts der Welt zu pflanzen. Sie haben sich belogen als sie sagten : "Die Alten werden sterben und die Jungen werden vergessen". Einfach, weil die Palästinenser Menschen wie alle anderen sind, welche an ihrer Stelle genau so handeln würden. So geschehen in Algerien, in Südafrika und bei vielen anderen Befreiungsbewegungen. Die Tragödie des Gegossenen Bleis von 2008/2009 wiederholt sich heute in Gaza und bereits sind mehr als 100 Tote zu beklagen. Damals demonstrierten Tausende in Bern bei eisiger Kälte für Gaza und Palästina. Jedesmal denkt und hofft man, es war das letzte Mal. Leider nicht ! 

 

Ich wünsche eine gelungene Demo

 

Herzliche Grüsse
Dr.J.Hayek

 

To: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Subject: Medienmitteilung GSP
Date: Fri, 11 Jul 2014 19:39:36 +0200
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Gesellschaft Schweiz-Palästina

Medienmitteilung

Bern, 11. Juli 2014

Solidarität mit dem palästinensischen Volk –
Schluss mit der israelischen Aggression

Nachdem die von US-Aussenminister Kerry geführten Verhandlungen gescheitert sind, hat die israelische Regierung eine neue militärische Offensive gegen die palästinensische Bevölkerung begonnen. Angesichts der zunehmenden weltweiten Anerkennung Palästinas in den international anerkannten Grenzen von vor 1967 und der Bildung einer neuen palästinensischen Regierung der nationalen Einheit versucht die Regierung Netanyahu nun mit allen Mitteln die palästinensische Seite zu einer gewaltsamen Reaktion zu provozieren. Dadurch kann sie sich als deren Opfer darstellen und erhoffen, die Aufrechterhaltung der Besetzung der palästinensischen Gebiete, die Weiterführung der Siedlungskolonisierung und die militärische Aggression gegen die palästinensische Bevölkerung zu rechtfertigen.
Die israelische Regierung hat die angebliche Entführung und Ermordung von drei jugendlichen Siedlerkolonisten in der C-Zone des besetzten Gebiets sofort der Hamas in die Schuhe geschoben, ohne dafür irgendeinen Beweis vorzulegen. Obschon noch völlig unklar ist, wer die Tat zu verantworten hat, wird sie benutzt, um unter dem Deckmantel der Vergeltung gegen Hamas eine unverhältnismässige und kollektive Bestrafung der palästinensischen Bevölkerung in die Wege zu leiten.
Auf die Bombardierung von Zielen in Gaza, durch die vor allem die palästinensische Zivilbevölkerung getroffen wird, führte zur Reaktion des Raketenbeschusses durch palästinensische Organisationen aus dem Gazastreifen gegen Israel.
Die grausame Verbrennung und Ermordung eines palästinensischen Jugendlichen durch rassistische Siedlerkolonisten diente andererseits dazu, die emotionalen Reaktionen auf palästinensischer Seite auf die Spitze zu treiben und möglicherweise eine gewaltsame dritte Intifada zu provozieren.
Die westlichen Leitmedien (z.B. BBC, NZZ, etc.) übernehmen die israelische Propaganda beinahe als bare Münze und brandmarken Hamas als Aggressor. Auf diese Weise beteiligen sie sich aktiv an der Fortsetzung der israelischen Aggression.
Die Gesellschaft Schweiz-Palästina GSP fordert deshalb:

  • Schluss mit der israelischen Aggression – Waffenstillstand
  • Unterstützung für den Beitritt Palästinas zum Internationalen Strafgerichtshof
  • Keine militärische Zusammenarbeit mit Israel – kein Kauf von Drohnen
  • Keine Empfänge von israelischen Regierungsvertretern in der Schweiz

Die GSP ruft auf zur Solidarität mit dem palästinensischen Volk, insbesondere der Bevölkerung von Gaza, und zur Unterstützung der

Protestkundgebung

Freitag, 18. Jul 2014, 19-21 Uhr
Paradeplatz, Zürich

Auskunft:
Daniel Vischer, Nationalrat und Präsident der Gesellschaft Schweiz-Palästina 079 682 43 92

 

 

 

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